Mehr als 2.500–3.000 Euro absichern? Dann braucht es eine größere Gesundheitsprüfung!
Mehr als 2.500–3.000 Euro absichern? Wenn es um finanzielle Absicherung geht, stellt sich oft die Frage: Wie viel Schutz ist wirklich notwendig? Besonders bei höheren Versicherungssummen von mehr als 2.500 bis 3.000 Euro wird eine genauere Prüfung der Gesundheit des Antragstellers erforderlich. Doch warum ist das so? In diesem Beitrag erklären wir die Hintergründe und worauf du dich vorbereiten solltest.
Warum wird eine Gesundheitsprüfung durchgeführt?
Versicherungen tragen ein finanzielles Risiko. Je höher die Versicherungssumme, desto größer das potenzielle Risiko für den Anbieter. Um dieses Risiko zu bewerten, verlangen Versicherungen eine Gesundheitsprüfung, insbesondere wenn hohe Leistungen abgesichert werden sollen. Dabei soll ausgeschlossen werden, dass bestehende oder absehbare Erkrankungen zu einer schnellen Leistungsinanspruchnahme führen.
Was beinhaltet eine Gesundheitsprüfung?
Eine Gesundheitsprüfung kann unterschiedlich umfangreich sein. Während bei kleineren Summen oft nur einige Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen, kann bei höheren Beträgen eine detaillierte Untersuchung erforderlich sein. Dazu gehören:
- Gesundheitsfragebogen: Fragen zu bestehenden und vergangenen Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und ärztlichen Behandlungen.
- Ärztliche Untersuchung: In einigen Fällen wird eine ärztliche Untersuchung verlangt, um den allgemeinen Gesundheitszustand festzustellen.
- Bluttests & weitere Diagnostik: Je nach Anbieter können auch Bluttests oder andere medizinische Untersuchungen notwendig sein.
- Rückfragen bei Ärzten: Versicherungen haben oft das Recht, Informationen bei behandelnden Ärzten einzuholen, falls Unklarheiten bestehen.
Was passiert bei Vorerkrankungen?
Je nach Vorerkrankung kann es verschiedene Folgen für die Versicherungspolice geben:
- Höhere Beiträge: Falls ein erhöhtes Risiko festgestellt wird, kann dies zu höheren monatlichen Kosten führen.
- Ausschlüsse: Manche Erkrankungen werden nicht mitversichert.
- Ablehnung: In seltenen Fällen kann eine Versicherung bei schwerwiegenden Erkrankungen die Absicherung verweigern.
Wie kannst du dich vorbereiten?
Um den Prozess der Gesundheitsprüfung zu erleichtern, kannst du dich gut vorbereiten:
- Alle medizinischen Unterlagen bereithalten (Arztberichte, Laborwerte, Medikamentenliste).
- Ehrlich und vollständig antworten, da falsche Angaben später zur Verweigerung von Leistungen führen können.
- Frühzeitig mit einem Versicherungsberater sprechen, um Alternativen und Optionen zu prüfen.
Fazit: Lohnt sich die umfangreiche Gesundheitsprüfung?
Ja, besonders wenn du eine hohe Absicherung benötigst. Zwar ist die Prüfung aufwendiger, doch sie stellt sicher, dass du im Ernstfall die bestmögliche finanzielle Sicherheit hast. Wer gesund ist oder sich gut informiert vorbereitet, kann den Prozess problemlos durchlaufen und von besseren Konditionen profitieren
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